Lichttherapie bei Depression: so wirkt eine Tageslichtlampe

Warum träumen so viele Menschen vom sonnigen Süden? Diese Sehnsucht lässt sich nicht allein mit Urlaubsbedürfnis erklären.

Du weißt bestimmt aus eigener Erfahrung, dass wir uns an einem Sonnentag einfach fröhlicher fühlen. Das lässt sich mit dem Einfluss des Sonnenlichts erklären. Es regelt unsere zirkadiane Rhythmik, die innere Uhr des Körpers.

Das ganze Jahr hindurch kann Lichttherapie mittels einer Tageslichtlampe die natürliche Sonne ersetzen und auf diese Weise auch Depressionen bekämpfen. Informiere Dich!

Was sind Depressionen?


Depressive Frau in dunklem Wald

Depressionen sind eine psychische Erkrankung und haben nichts mit einem gelegentlichen Stimmungstief zu tun.

Wenn Du Dich ständig schlecht fühlst, lebst Du wie unter einem zentnerschweren Schatten. Du hast zu nichts Lust. Dein Denken bewegt sich in negativen Bahnen.

Mit der Zeit lösen Depressionen handfeste, körperliche Symptome aus. Neben Schlaflosigkeit und Störungen des Appetits können Depressionen auch Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schmerzen auslösen. Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit macht sich breit.

Früher oder später können sich sogar Selbstmordgedanken einstellen. Experten schätzen, dass bis zu 15 Prozent aller Menschen mit schweren depressiven Phasen an Suizid sterben.

In Deutschland nehmen sich jährlich rund 10.000 Menschen[1]https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/depression-in-verschiedenen-facetten/suizidalitaet das Leben, das sind weit mehr als die ca. 3.500 Verkehrstoten. Ungefähr die Hälfte aller Selbstmörder haben vorher an Depressionen gelitten.

Wie viele Menschen haben Depressionen?


Depressionen sind weit verbreitet. Schätzungsweise 5 Prozent der Bevölkerung, etwa 4 Millionen Menschen, leiden in Deutschland an Depressionen. Nach Auskunft der Weltgesundheitsorganisation[2]https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/depression sind weltweit rund 300 Millionen Menschen krankhaft depressiv.

Meist tritt diese Krankheit zwischen dem 30. Und 40. Lebensjahr auf. Viele Patienten erkranken aber bereits in jungen Jahren. Frauen sind etwa doppelt so häufig von Depressionen betroffen wie Männer.

Wie erkenne ich eine Depression?


Die Grenzen zwischen einem Stimmungstief und krankhafter Depression verlaufen fließend. Auch eine ausgedehnte Winterdepression kann ähnliche Auswirkungen wie eine schwere Depressionsphase haben. Deshalb bieten wir Dir folgenden Selbsttest an.

Wichtig: Dieser Test ersetzt auf keinen Fall eine Beratung durch einen Arzt. Er gibt Dir jedoch wichtige Hinweise, ob Du eventuell unter Depressionen leidest.

Selbsttest Depression: Die Fragen

Falls Du mehr als 7 Fragen mit Ja beantwortet hast, leidest Du vielleicht an Depressionen. Spreche in diesem Fall am besten sofort mit Deinem Arzt oder lass Dich an einen Facharzt überweisen.

  • Hast Du Dich in den vergangenen zwei Wochen öfter als zweimal sehr niedergeschlagen gefühlt?
  • Fühlst Du Dich häufig kraftlos, müde und ohne Antrieb?
  • Erscheinen Dir die Aufgaben Deines Alltags als langweilig und monoton?
  • Lebst Du wie in einer Blase und fühlst Dich dabei gefühlsmäßig abgeschnitten von Deiner Umwelt?
  • Sprichst Du so langsam, dass es anderen auffällt, oder zappelst Du ständig herum?
  • Kannst Du Dich schlecht konzentrieren?
  • Zweifelst Du an Deinen Fähigkeiten und fühlst Dich als Versager?
  • Hast Du keinen Appetit oder kannst Du überhaupt nicht mehr aufhören zu essen?
  • Fühlst Du Dich schuldig, weil Du Deine Mitmenschen enttäuschst?
  • Schläfst Du schlecht, wachst entweder häufig auf oder kannst nicht einschlafen?

Wie äußern sich Depressionen bei Frauen?


Rund doppelt so viele Frauen wie Männer erkranken an Depressionen. Bei Frauen äußert sich diese Krankheit in erster Linie durch Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit sowie Gefühlen von Schuld, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit.

Lange Zeit dachte man, dass die starken Hormonschwankungen durch den Monatszyklus zu einem Großteil dafür verantwortlich sind. Hormontherapie scheint jedoch bei Depressionen wirkungslos zu bleiben. Deshalb vermuten Wissenschaftler[3]Ronald C. Kessler. Epidemiology of women and depression. Journal of Affective Disorders, Volume 74, Issue 1, 2003, Pages 5-13, ISSN 0165-0327. heute, dass Botenstoffe im weiblichen Gehirn stärker auf Stress reagieren und dass Frauen in ihrer Umwelt häufiger als Männer schwierige Erfahrungen machen.

Anzeichen von Depressionen bei Männern


Ein Grund für den weitaus höheren Anteil von Frauen mit Depressionen könnte vielleicht der Umstand sein, dass sie bei Männern häufig nicht diagnostiziert werden.

Denn Anzeichen von Depressionen präsentieren sich bei Männern anders als bei Frauen. Männer tendieren dazu, ihre Gefühle zu überspielen, statt sie anzusprechen. Zu den typischen Symptomen von Depression bei Männern gehören:

  • Aggressives Verhalten
  • Starke Reizbarkeit
  • Geringe Stresstoleranz
  • Hoher Alkohol- und Nikotinkonsum

Obwohl Männer weniger häufig an Depressionen leiden als Frauen, ist die Selbstmordgefahr bei Männern viel höher. Nach Auskunft von Wissenschaftlern der Harvard Universität[4]https://www.health.harvard.edu/newsletter_article/recognizing-depression-in-men nehmen sich depressive Männer viermal so oft das Leben wie Frauen.

Welche Arten von Depressionen gibt es?


Bisher gibt es keine allgemein gültige Klassifizierung von Depressionen. Allerdings haben sich bestimmte Begriffe eingebürgert, die sich klar definieren lassen.

Dazu gehört die saisonabhängige Depression (SAD), auch Winterdepression genannt. Sie wird durch Lichtmangel verursacht.

Ebenso klar umgrenzt ist die pränatale oder postnatale Depression bei Frauen, die durch Hormonschwankungen vor oder nach der Geburt auftreten kann.

Nicht genau abgrenzen lassen sich dagegen die bipolare und die zyklothyme Störung, auch manisch-depressive Störung genannt. Bei beiden Krankheiten wechseln sich Phasen von übertriebenem Hochgefühl mit depressiven Stimmungen ab.

Dann gibt es noch die klassische oder typische Depression, die auch als Major Depression bezeichnet wird.

Außerdem verwenden Fachleute Begriffe wie endogene, psychogene, reaktive und Erschöpfungsdepression.

Welche Art von Depression habe ich?


Diese Frage stellst Du am besten einem Fachmann.

Winterdepressionen und Depressionen in Zusammenhang mit Schwangerschaft kannst Du leicht erkennen. Alle anderen Depressionen lassen sich nur schwer bestimmen. Hier findest Du mehr Informationen über Winterdepressionen.

Ein Grund dafür ist die derzeitige Begriffsvielfalt der Experten. Wichtiger als die Art der Depression ist aber ihre frühzeitige Erkennung und Behandlung.

Wie kann man Depressionen behandeln?


Frau macht Lichttherapie mit Tageslichtlampe am Tisch

Bei Winterdepression ist künstliches Sonnenlicht als wirksame Heilmethode ohne Nebenwirkungen mittlerweile allgemein akzeptiert[5]Virk, G., Reeves, G., Rosenthal, N. E., Sher, L., & Postolache, T. T. (2009). Short exposure to light treatment improves depression scores in patients with seasonal affective disorder: A brief report. International journal on disability and human development : IJDHD, 8(3), 283-286.. Lichttherapie mit einer geeigneten Lampe bei Winterdepression kannst Du problemlos zuhause ausüben.

Lampe gegen Winterdepression? Nicht nur!


Eine Winterdepression-Lampe kannst Du auch rund ums Jahr verwenden, um Depressionen vorzubeugen.

Eine Metastudie[6]Mårtensson B, Pettersson A, Berglund L, Ekselius L. Bright white light therapy in depression: A critical review of the evidence. J Affect Disord. 2015 Aug 15;182:1-7. doi: 10.1016/j.jad.2015.04.013. Epub 2015 Apr 11. Review. PubMed PMID: 25942575. hat im Jahr 2015 ergeben, dass Lichttherapie auch bei anderen Formen von Depression in Frage kommt, etwa bei bipolarer Störung[7]Sit, D. , Wisner, K. L., Hanusa, B. H., Stull, S. and Terman, M. (2007), Light therapy for bipolar disorder: a case series in women. Bipolar Disorders, 9: 918-927. doi:10.1111/j.1399-5618.2007.00451..

Eine klare Beziehung zwischen Tageslicht und Depression hat eine schwedisch-brasilianische Studie[8]Gülçin Öztürk, Claudia R C Moreno, Arne Lowden. Daylight exposure, depression and sleep in adolescents: Preliminary results from a study of high school students in Stockholm showing that daylight exposure and disturbed sleep are associated with depression. Stress Research Institute, Stockholm University, Stockholm, Sweden, School of Public Health, University of São Paulo, Brazi 2016 festgestellt. Demnach verringert eine halbe Stunde Tageslicht pro Tag das Risiko, an Depression zu erkranken, um 41 Prozent.

Mittlerweile ist die Bedeutung von Sonnenlicht auch hierzulande einer breiten Schicht der Öffentlichkeit bekannt. Wie wichtig starkes Licht ist, zeigen die folgenden Werte:

  • An einem Sommertag trifft Licht mit einer Stärke von rund 100.000 lx auf die Haut.
  • An einem bewölkten Tag sind es jedoch nur 20.000 lx.
  • An einem grauen Wintertag beträgt die Lichtstärke nur 3.000 lx.
  • Normales Bürolicht liefert nur 500 lx.

Tageslicht gegen Depressionen ist nicht die einzige Methode, diese Krankheit zu bekämpfen. Mit einer Tageslichtlampe gegen Depressionen vorzugehen vermeidet jedoch gefährliche Nebenwirkungen von Antidepressiva. Eine Leuchte gegen Depression ist relativ preiswert in der Anschaffung. Zudem kann die Behandlung jederzeit bequem zu Hause durchgeführt werden.

Mehr Informationen über Tageslichtlampen

In unserem Artikel über Tageslichtlampen erfährst Du mehr Informationen.

Lichttherapie als Kassenleistung


Ist Lichttherapie eine Kassenleistung? Die Antwort auf diese Frage hängt von Deiner Krankenkasse ab.

Von den gesetzlichen Krankenkassen bewerten nur wenige die Lichttherapie als Kassenleistung.

Bei den privaten Krankenkassen hast Du gute Chancen, die Kosten für eine Lichttherapie erstattet zu bekommen. Wenn Du einen Tarif mit alternativen Behandlungsmöglichkeiten abgeschlossen hast, wird häufig sogar eine Tageslichtlampe für Depression von der Krankenkasse bezahlt.

Du willst wissen, ob Deine Krankenkasse Therapielampen für Winterdepression und andere Depressionen bezahlt? Viele Krankenkassen informieren über ihre Leistungen detailliert auf ihren Webseiten. Andernfalls kannst Du auch einfach anrufen.

Übrigens: Lichttherapie kann nicht nur gegen Depressionen, sondern gegen viele weitere gesundheitliche Probleme hilfreich sein. Weiteres hierzu kannst Du auf meiner Startseite lesen: https://www.lichttherapie-ratgeber.com

Anti-Depressions-Lampe kaufen


Du willst mit Licht und Lampe Depressionen bekämpfen?

Die Investitionen für eine gute Tageslichtlampe halten sich in Grenzen. Nicht jede Leuchte eignet sich jedoch auch als Therapie-Lampe gegen Depressionen. Entscheidend für Therapielampen für Winterdepression und andere Arten von Depressionen ist neben der Lichtstärke die Farbe des Lichts.

Mit 10.000-Lux-Lampe gegen Depressionen vorbeugen


Die Stärke von Licht wird in Lux (lx) gemessen. Allerdings stellt man diesen Wert nicht direkt an der Lampe fest, sondern am Empfänger. Lux beschreibt, wie viel Licht auf einer begrenzten Fläche eintrifft. Er hängt also von Deiner Entfernung zur Leuchte ab.

Deshalb gibt der Hersteller gemeinsam mit der Lichtstärke die entsprechende Distanz an. Für Lichttherapie sollte eine Lampe mindestens 10.000 Lux liefern, besser mehr.

Tipp: Du hast bereits eine Tageslichtlampe. Aber Du weißt nicht, ob sie stark genug für Lichttherapie ist? Ein Luxmeter zum Kontrollieren kostet nur wenige Euro.

Darüber hinaus ist auch die Farbe von Bedeutung. Sie wird in Kelvin (K) angegeben. Für Tageslichtweiß sollte die Lampe Licht mit mindestens 5.300 K bieten. Manche Hersteller geben auch einen Ra- oder einen LED-CRI-Wert an. Sie sagen Dir, wie gut das Licht einer Lampe im Vergleich mit Sonnenlicht ist. Dieser Wert ist sehr gut, wenn er 90 oder darüber beträgt. Zwischen 75 und 90 gilt er immer noch als gut.

Kauf-Ratgeber Tageslichtlampe gegen Depression

Hier sind alle wichtigen Kriterien für die Auswahl einer Tageslichtlampe gegen Depressionen in Kurzform:

  • Lichtstärke: mindestens 10.000 lx, besser mehr
  • Ra- oder LED-CRI-Wert: 90 oder höher
  • Gleichmäßiges Licht: Kein Flimmern oder Flackern
  • Begriffe für gute Qualität: zertifiziertes Medizinprodukt, Vollspektrum, dynamisches Licht, Biolicht

Lichttherapie für Depression zuhause


Das Licht muss auf Deine Augen treffen, damit es ans Gehirn weitergeleitet wird und so Depressionen bekämpfen kann.

Wie viel Lux eine Tageslichtlampe tatsächlich liefert, hängt von Deinem Abstand zur Leuchte ab.

Fachleute empfehlen generell, Lichttherapie mit einer Tageslichtlampe eine halbe Stunde lang täglich durchzuführen.

Ist der Abstand zur Lampe höher als vom Hersteller angegeben – etwa auf dem Schreibtisch – kannst Du die Leuchte bis zu zwei Stunden lang täglich verwenden.

Die frühen Morgenstunden sind für Lichttherapie ideal. Zwischen 5.30 und 8 Uhr nimmt Dein Körper Licht besonders gut auf. In dieser Zeit bringt es den gesamten Kreislauf auf Schwung und reguliert auch deine innere biologische Uhr.

Du kannst die Tageslichtlampe aber auch später einsetzen. Spätestens zwei Stunden vor Deiner Bettzeit solltest Du sie jedoch ausschalten.

Erfahrungen mit Lichttherapie und Depressionen


Medikamente sind nach wie vor die Standardbehandlung bei Depressionen. Oft werden Antidepressiva mit Psychotherapie kombiniert.

Bei einer akuten Depression können Medikamente bereits nach wenigen Wochen wirksam helfen. Außerdem ist die Einnahme unkompliziert. Allerdings können Antidepressive, je nach Medikament, zahlreiche Nebenwirkungen haben, unter anderem:

  • Übelkeit
  • Verdauungsprobleme
  • Gewichtszunahme
  • Schläfrigkeit
  • Sexuelle Probleme

Künstliches Sonnenlicht gegen Depressionen


In den skandinavischen Ländern hat sich Lichttherapie gegen Depressionen bereits durchgesetzt. In vielen Haushalten nutzen die Bewohner Tageslichtleuchten, um das natürliche mit künstlichem Sonnenlicht zu ergänzen.

In Deutschland ist das Heilmittel Tageslichtlampe bei Depressionen eher noch unbekannt.

Die Deutschen wissen zwar mittlerweile, dass sich Winterdepression mit künstlichem Sonnenlicht gut bekämpfen lässt. Tageslicht für Depressionen spielt bisher aber eher eine untergeordnete Rolle.

Lichttherapie-Erfahrungen zeigen jedoch, dass Tageslichtlampe bei allen Arten von Depression eine nützliche Rolle spielen kann – in Kombination mit Medikamenten und sogar ohne.

Wir alle wissen, wie gut wir uns an einem schönen Sonnentag nach ein paar Stunden an der frischen Luft fühlen. Falls Du unter Depressionen leidest, ist eine Tageslichtlampe zumindest einen Versuch wert – oder um es mit britischem Humor auszudrücken: „The proof of the pudding is in the eating.“ (Wörtlich übersetzt: Beim Essen beweist sich der Pudding.) oder frei übersetzt in Deutsch: „Probieren geht über Studieren“.

Quellen:   [ + ]

1. https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/depression-in-verschiedenen-facetten/suizidalitaet
2. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/depression
3. Ronald C. Kessler. Epidemiology of women and depression. Journal of Affective Disorders, Volume 74, Issue 1, 2003, Pages 5-13, ISSN 0165-0327.
4. https://www.health.harvard.edu/newsletter_article/recognizing-depression-in-men
5. Virk, G., Reeves, G., Rosenthal, N. E., Sher, L., & Postolache, T. T. (2009). Short exposure to light treatment improves depression scores in patients with seasonal affective disorder: A brief report. International journal on disability and human development : IJDHD, 8(3), 283-286.
6. Mårtensson B, Pettersson A, Berglund L, Ekselius L. Bright white light therapy in depression: A critical review of the evidence. J Affect Disord. 2015 Aug 15;182:1-7. doi: 10.1016/j.jad.2015.04.013. Epub 2015 Apr 11. Review. PubMed PMID: 25942575.
7. Sit, D. , Wisner, K. L., Hanusa, B. H., Stull, S. and Terman, M. (2007), Light therapy for bipolar disorder: a case series in women. Bipolar Disorders, 9: 918-927. doi:10.1111/j.1399-5618.2007.00451.
8. Gülçin Öztürk, Claudia R C Moreno, Arne Lowden. Daylight exposure, depression and sleep in adolescents: Preliminary results from a study of high school students in Stockholm showing that daylight exposure and disturbed sleep are associated with depression. Stress Research Institute, Stockholm University, Stockholm, Sweden, School of Public Health, University of São Paulo, Brazi

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